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Clausthaler Regelspezialitäten

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Es gelten die aktuellen Wettkampfbestimmungen (zu finden unter kanupolo.de) mit folgenden - clausthal-spezifischen - Änderungen:

Im Vordergrund steht der Spass am Spiel und Rücksicht auf schwache Spieler. Daher steht Fair Play über allem. Wer die Regeln bis zum äußersten für sich ausreizen will, ist bei uns fehl am Platz.

Die Regelanpassungen gelten für unsere TU Schwimmhalle. Solange wir im Exil also im städtischen Hallenbad spielen, greifen nur die Anpassungen für schwache Spieler.

Seitenaus

Im Allgemeinen nicht besonders streng, bei "Dümpeln" des Balles gegen den Beckenrand wird nicht abgepfiffen. Bei hartem Antreiben, wenn der Ball durch einen Spieler oder dessen Boot ins Aus gedrückt wird oder die Reling berührt, gilt das normale Vorgehen bei Seitenaus; weiterhin auch bei Überschreiten des Beckenrandes in der Luft.

Toraus

Wird normal gepfiffen.

Mittelanwurf

Wird aufgrund der geringen Länge des Beckens vom Torbereich aus ausgeführt.

Handangriff, Schubsen

Letzteres nur gegen Spieler, die die Rolle sicher beherrschen. Solche, bei denen das nicht der Fall ist, werden vermittels einer roten Binde am Arm gekennzeichnet. Sie dürfen nicht geschubst werden, aber auch nicht schubsen. Bei Schubsen von nicht rollfähigen Spielern wird Penalty/Freischuß gegeben.

"Sperren"

Sollte streng geahndet werden, da sehr einfach und spielflußzerstörend.

Ecke (Ausführung)

Spieler fährt so weit wie möglich mit dem Boot in die Ecke, Körper auf Ecke nicht möglich.

6m-Raum

Die letzten 6m bis zum Tor (Linie über die gesamte Beckenbreite)

Penalty

Normal aus 6m Entfernung

Abpraller vom Torrahmen

Trotz der widrigen Gegebenheiten gelten nur Abpraller, die sich auch bei uns als solche äußern, und nicht "der wäre aber abgeprallt, wenn..."

Sprungbrett

Seitenausregeln nicht unmittelbar anwenden...

Wechselregeln

Muß per Aussteigen geregelt werden, daher nur mit Timeout, Timeout wird auch gegeben bei gekenterten Schwimmern, aber nur, bis diese das Becken verlassen haben, Wiedereintritt ins Spiel erfolgt lt. Modifizierter Wechselregeln.

Festhalten an Spielfeldbegrenzung

Wird nicht gepfiffen, wenn es zur Sicherheit des Spielers erforderlich war, ein anderes, schnelles Wegkommen vom Rand nicht möglich war etc. Werden Spielfeldbestandteile benutzt, um sich einen deutlichen Vorteil zu verschaffen, wird natürlich abgepfiffen.

Gefährliches Spiel

z.B: auf Boote oder gegen den Rand(!) schubsen, macht in unserer Halle besonders aua..., wird mit gelben bzw. roten Karten geahndet, und das gnadenlos!

Vorlegen

Die 1m-Horizontal-Regel ist nicht besonders wörtlich zu nehmen, da die Halle sehr kurz ist.