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Mission "Basic Instinct" - Oker zwischen Börßum und Ohrum - 21.05.2000

Bedingungen

Teilnehmer


12.00 Uhr

Die RainRiderstreffen sich auf dem Cafeten-Parkplatz zum Laden. Wie immer dauert alles länger als geplant. Mit 10 Minuten Verspätung geht's los zum Bootshaus.

12.35 Uhr

Die restlichen Boote sind verladen, wir fahren ab Richtung Vienenburg, wo wir unseren Kontaktmann Oker-Joker treffen sollen.

13.05 Uhr

Vienenburg ist erreicht (fast pünktlich!), unser Oker-Joker ist auch schon mit seinem Bootstransporter (Porsche 911) eingetroffen. Der niedrige Wasserstand am geplanten Einsatzort erfordert unsere Aufmerksamkeit. Jetzt macht sich die flexible Einsatzplanung bezahlt: Es ist Zeit für "Plan B".

13.20 Uhr

Wir erreichen den Startplatz der Ausweichroute, das alte Wehr bei Börßum. Schnell zieht sich das Einsatzteam um, lädt die Boote ab und die Fahrzeuge werden versetzt. Falkofühlt sich in seinen Neoprenklamotten etwas fehl am Platz, alle anderen tragen nur Shorts oder Jeans, Goschka wußte ihren Neo geschickt unter einer Regenhose zu tarnen. "Hey, das ist ne Wanderfahrt - du willst wohl unbedingt rollen, was?" lauten die Komentare der grinsenden Mitstreiter. Abwarten Leute, wer zuletzt lacht, lacht am besten *grins*.

14.10 Uhr

Wir stechen in See. Goschkas Versuch vom Boot aus Fotos zu machen auf denen alle anderen drauf sind sorgt für viel Heiterkeit.

14.15 Uhr

Wir erreichen das alte Wehr. Mutig passieren wir das Schild "Achtung! Sohleabsturz - Lebensgefahr!" und surfen eine Weile auf der zwischen den Betonwänden stehenden Welle. Unsere weniger erfahrenen Teilnehmer üben Kehrwasser-fahren, wobei Dirk Goschka gnadenlos abdrängt, woraufhin sie rückwärts in das steinige Stück rutscht um sofort quer auf einem Stein hängenzubleiben. Matthias eilt zur Hilfe und kann sich dabei nur knapp vor einer Kenterung retten.

15.20 Uhr

Nach einem längeren Zahmwasser-Abschnitt erreichen wir die zweite Stelle mit Strömung. Erneut eine Gelegenheit, Wildwasser-Grundtechniken (Traversieren, einschlingen in die Hauptströmung, Kehrwasser erkennen,...) zu üben und Gefühl für fließendes Wasser zu bekommen. Matthias übt Unterschneiden und holt sich dabei ein klitschnasses T-Shirt (logisch...). Seine ingenieursmäßige Analyse des Sachverhaltes: "Hätte ich ja wissen müssen. Falko hat das Problem einfach durch gnadenloses Überdimensionieren umgangen."
Dirk findet heraus, warum "falsch Kanten" "falsch Kanten" heißt und nicht "richtig Kanten". Wir sehen wie er zur Rolle ansetzt, sich dann aber doch für das Schwimmen entscheidet - "Aus den Schenkelstützen gerutscht" lautet die offizielle Begründung.

15.40 Uhr

Wir fahren weiter, ab jetzt gibt es keine weiteren interessanten Stellen.

17.00 Uhr

Wir erreichen Ohrum. Kurz vor der Aussatzstelle beseitigen wir ein quer über den Fluß gespanntes Seil, das von einem umgestürzten Baum ins Wasser grissen wurde. Wir bringen die Boote an Land und ziehen uns um - wie nicht anders zu erwarten beginnt es genau in dem Moment zu regnen.

18.00 Uhr

Nachdem wir das letzte Fahrzeug zurückgeholt haben entschließen wir uns das geplante Grillen nicht auf der Wiese am Aussatzort stattfinden zu lassen sondern im Garten von Falkos Eltern - eine überdachte Terasse hat bei solchem Wetter nicht übersehbare Vorteile!

21.00 Uhr

So langsam beginnen wir mit dem geordneten Rückzug und stufen die Mission als "erfolgreich, zum Nachahmen empfohlen" ein.