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7.4 Erzeugen neuer Labyrinthe

In der hier beschriebenen Version ist noch kein interaktiver oder grafischer Editor enthalten, mit dem neue Labyrinthe erstellt werden können. Da die Labyrinth-Dateien im Binär-Format gespeichert werden, ist ein Editieren von Hand (z.B. mit einem Text-Editor) nicht möglich.

Die Labyrinthe, auch die mitgelieferten, werden mit dem Programm genlab über einen Zufallsgenerator erzeugt, wobei einige Parameter vorgegeben werden können.

genlab [-sv] [-w width] [-h height] [-d wall-density] [-D door-density] [-r random-seed] lab-file

lab-file ist der Dateiname des zu erzeugenden Labyrinths. Er muß immer angegeben werden, während alle anderen Angaben optional sind.

-s
Keine Fallen (Räume ohne Ausweg) zugelassen
-v
verbose-mode (Informationen ausgeben)
-w width
Angabe der Labyrinthbreite (x-Richtung) in Feldern.
(width = 1 127, default = 16)
-h height
Angabe der Labyrinthlänge (y-Richtung) in Feldern.
(height = 1 127, default = 16)
-d wall-density
Anteil der Wände in Prozent
(wall-density = 0 100, default = 38).
Zu große Werte können in Verbindung mit der Option -s lange Laufzeiten verursachen.
-D door-density
Wieviel Prozent der Wände sollen Türen sein?
(door-density = 0 100, default = 5)
-r random-seed
Startwert des Zufallszahlengenerators.
(random-seed = 0 , default durch Systemzeit)

genlab trägt in den Kommentar der Labyrinth-Datei die verwendeten Parameter ein. Man kann sich die Werte zu einem Labyrinth mit strings lab-datei anzeigen lassen. Der Zufallsgenerator ist systemunabhängig. genlab liefert auf allen Rechnern das gleiche Ergebnis. Der Aufbau einer Labyrinth-Datei ist im Kapitel 5.3 ausführlich beschrieben.

Labyrinthe von genlab sind unterschiedlich gut. Unter Umständen benötigt man einige Versuche, bis man ein brauchbares Labyrinth erhält.


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Mon Aug 1 23:55:28 MET DST 1994