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Ein Inspektor kommt

Ein Inspektor kommt

von John B. Priestley

Die Familie Birling feiert in kleiner Runde die Verlobung von Sheila Birling und Gerald Croft. Das Auftreten eines Inspektors — mit der Nachricht vom Selbstmord einer jungen Frau — verwirrt zunächst, wird dann lästig, schließlich unangenehm und führt letztendlich die Familie unbeirrbar in tiefste Verstrickungen mit sich selbst und den Mitmenschen.

Und das Ende: Wohlgefallen und eine alles in Frage stellende Pointe.

Personen und Darsteller

Arthur Birling
Andreas Furch
Sybil Birling, seine Frau
Britta Güldener
Sheila Birling, seine Tochter
Ulrike Voigt
Eric Birling, sein Sohn
Torsten Gall
Gerald Croft
Martin Stork
Edgar, Butler
Andreas Ort
Inspektor Goole
Rolf Assenmacher
Technik
Thorsten Schwetje
Requisite
Torsten Gall
Kostüme
Britta Güldener, Ulrike Voigt
Bühnenbild
alle irgendwie
Maske
Thorsten Schwetje
Plakatentwurf
Torsten Gall
Organisation
Rolf Assenmacher, Britta Güldener
Regie
Britta Güldener, Andreas Ort

Über den Autor

"Man hat den englischen Schriftsteller John Boynton Priestley einmal — mit Bezug auf seine ersten Romane vom Leben der englischen Kleinbürger — einen "modernen Dickens" genannt. Diese Bezeichnung charakterisiert zweifellos einen entscheidenden Wesenszug Priestleys, der als Zeit- und Sozialkritiker, Moralist und Rufer zur Menschlichkeit ein vielgestaltiges Werk aus Romanen, Theaterstücken und Essays geschaffen hat.

John B. Priestley wurde am 13. September 1894 als Sohn eines Lehrers in Bradford (Yorkshire) geboren. Nach dem Ersten Weltkrieg studierte er in Cambridge Literaturwissenschaft, Geschichte und Politik. [...] Seit 1922 arbeitete er in London als Kritiker und Essayist. Später war er auch eine zeitlang Theaterleiter, was für die Bühnenwirksamkeit seiner Stücke nicht ohne Bedeutung gewesen sein mag. [...]

Für die Bühne schrieb er seine "Zeitstücke", die fast immer [...] das Ziel haben, den Zuschauer aufzurütteln, leere Konventionen und menschliche Rücksichtslosigkeit zu entlarven. Teilweise nützt er dafür auch kriminalistische Effekte wie in [...] einem seiner besten Stücke: An Inspector calls (1946), das auf spannende, undoktrinäre Art mit der Gestalt eines geheimnisvollen [...] Inspektors zur Gewissenseinkehr mahnt. [...]"

(Aus dem Nachwort der Reclamausgabe von John B. Priestleys "Ein Inspektor kommt".)