Der Klusfelsen bei Goslar


Lageplan Foto

 

 

Parkplatz am Osterfeld in Goslar (Schützenplatz): nach einem kurzen Spaziergang in Richtung Petersberg
(Reste einer ehemaligen Klosteranlage) erreicht man den Klusfelsen.
Geologie: Der Klusfelsen wird aus einem gelben, porösen und grobkörnigen Sandstein gebildet, der sich in der Unterkreide vor etwa 110 Millionen Jahren in einem küstennahen Flachmeer gebildet hat. Nach dem locus typicus dieses Gesteins am Hils bei Einbeck wird dieses Gestein auch Hilssandstein genannt. Die Hilssandsteine waren früher wichtige Werksteine, die als Bausteine für Sakralbauten in Goslar und anderen Orten in Südniedersachsen gewonnen wurden.

Zitat Goethe - 02. September 1784: ... Vor Goslar nach dem Lande zu steht eine Sandsteinklippe frei, sie hat sich bloßstehend erhalten, da die benachbarten verwittert sind. Das Streichen ihrer langen Seiten, von der Kraus eine zeichnete, ist hor. 9. Der Fels besteht aus ganz feinem, sehr gleichem Sande und hält durch kein merkliches Bindemittel zusammen. Äußerlich überzieht er sich mit einer Art Kruste, die ihn vor dem völligen Auseinanderfallen bewahrt, sie ist aber leicht abzuschaben und zu zerbröckeln. In Ritzen, die durch ihn durchgehen, haben sich Quarzadern erzeugt, die den Stein einigermaßen befestigen. In einer ohnfern davonliegenden Sandgrube, die Sandkuhle genannt, wird der Sandstein mit der leichtesten Mühe abgekratzt und zerklopft. ...

zum nächsten zurück zur Harzübersicht